Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Für die Umwandlung, Bereitstellung und das Hosting von Websites über WP2HTML.

1. Anbieter und Geltungsbereich

1.1 Anbieter von WP2HTML und Vertragspartner ist:

Kay Probst, handelnd unter Asko.Cloud
Münchner Straße 135C
85774 Unterföhring, Deutschland
E-Mail: [email protected]
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE337280943

Nachfolgend „wir“ oder „WP2HTML“.

1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die unter wp2html.de angebotene Umwandlung von Websites in statische Dateien, deren Bereitstellung, Hosting sowie zusätzlich vereinbarte Leistungen. Unser Angebot richtet sich an Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt und Unternehmer mit Sitz in Deutschland.

1.3 Verbraucher ist eine natürliche Person, die überwiegend zu Zwecken handelt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.4 Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Abweichende Geschäftsbedingungen von Unternehmerkunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn wir ihrer Geltung zustimmen. Vertragssprache ist Deutsch.

2. Leistungen und technische Grenzen

2.1 Welche Leistungen wir schulden, ergibt sich aus der bei Bestellung geltenden Leistungsbeschreibung, dem gewählten Paket und einem gegebenenfalls vereinbarten individuellen Angebot.

2.2 Bei der Konvertierung erstellen wir aus den vereinbarten öffentlich erreichbaren Seiten der angegebenen Website eine statische Fassung. Diese besteht insbesondere aus HTML-Dateien und den zugehörigen, für die vereinbarte Darstellung erforderlichen Dateien wie Stylesheets, Skripten und Bildern. Maßgeblich ist der Zustand der Ausgangswebsite zum Zeitpunkt der Umwandlung. Enthalten sind die im Angebot zugesagten Leistungen zu Seitenadressen, Weiterleitungen, Sitemap und Fehlerseite. Erforderliche Mitwirkung und technische Voraussetzungen für deren Nutzung werden vor Bestellung beschrieben.

2.3 Eine statische Fassung enthält kein WordPress-Redaktionssystem und keine WordPress-Datenbank. Serverseitige Funktionen wie Benutzeranmeldung, Warenkorb, Bestellabwicklung, dynamische Suche oder serverseitige Formularverarbeitung werden nicht allein durch das Kopieren der sichtbaren Website ersetzt. Ihre Umsetzung oder Anbindung ist nur enthalten, soweit sie ausdrücklich vereinbart wurde. Vereinbarte Funktionen und gesetzliche Anforderungen an die Vertragsmäßigkeit bleiben geschuldet. Konkrete Einschränkungen werden vor Bestellung offengelegt; erforderliche gesonderte Vereinbarungen mit Verbrauchern werden nicht durch einen allgemeinen Hinweis in diesen AGB ersetzt.

2.4 Die kostenlose Vorschau bildet nur den darin bezeichneten Ausschnitt der Website ab. Sie ist eine erste Orientierung zur möglichen Umwandlung und keine vollständige Prüfung aller Unterseiten, Funktionen, Rechte oder rechtlichen Anforderungen. Ihre Nutzung führt für sich genommen nicht zu einer kostenpflichtigen Bestellung. Vorschauen werden nach sieben Tagen gelöscht.

2.5 Das Downloadpaket umfasst eine einmalige Umwandlung und die Bereitstellung der vereinbarten statischen Dateien als ZIP-Datei sowie des zugehörigen Berichts. Die Veröffentlichung auf einem eigenen Hosting und dessen Einrichtung übernimmt der Kunde, sofern keine zusätzliche Leistung vereinbart wurde.

2.6 Die Hostingpakete umfassen zusätzlich die Bereitstellung der umgewandelten Website auf unserem Hosting, die vereinbarte Veröffentlichung, ein TLS-/SSL-Zertifikat für die bei uns betriebene Website sowie Backups nach Ziffer 5. Die erforderliche Domainzuordnung und Mitwirkung stimmen wir mit dem Kunden ab.

2.7 Spätere Änderungen an der Ausgangswebsite werden nicht automatisch übernommen. Weitere Umwandlungen, redaktionelle Änderungen, individuelle Anpassungen, Schulungen und allgemeine technische Unterstützung bedürfen eines zusätzlichen Auftrags. Gesetzliche Mängelrechte und geschuldete Aktualisierungen bleiben davon unberührt.

2.8 Die Registrierung von Domains und die Bereitstellung von E-Mail-Postfächern sind nur bei gesonderter Bestellung enthalten. Für diese Leistungen gilt ergänzend Ziffer 6. Ein bestimmtes Suchmaschinenranking, eine bestimmte Zahl von Besuchern oder ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg werden nicht zugesagt.

3. Bestellung und Vertragsschluss

3.1 Bei einer Online-Bestellung wählt der Kunde Website und Paket aus. Vor der verbindlichen Bestellung werden die ausgewählten Leistungen, der Gesamtpreis, gegebenenfalls wiederkehrende Zahlungen, Laufzeit und Kündigungsbedingungen angezeigt. Eingaben können vor Abgabe der Bestellung über die dafür vorgesehenen Funktionen korrigiert werden.

3.2 Der Vertrag kommt mit dem erfolgreichen Abschluss der zahlungspflichtigen Bestellung im abschließenden Checkout zustande. Eine vorherige Schaltfläche zur Weiterleitung an den Zahlungsdienstleister schließt für sich genommen noch keinen kostenpflichtigen Vertrag. Wir bestätigen den Vertragsinhalt per E-Mail und stellen die einbezogenen AGB sowie die erforderlichen Verbraucherinformationen auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung.

3.3 Eine individuelle Projektanfrage ist unverbindlich. Bei individuell angebotenen Leistungen kommt der Vertrag zustande, wenn der Kunde unser hinreichend bestimmtes Angebot innerhalb einer darin genannten Annahmefrist in Textform, beispielsweise per E-Mail, annimmt. Kostenpflichtige Zusatzarbeiten führen wir nur nach entsprechender Beauftragung aus.

3.4 Vereinbarte Bereitstellungstermine und erforderliche Mitwirkung ergeben sich aus der Bestellübersicht oder dem individuellen Angebot. Erkennen wir ein Hindernis, informieren wir den Kunden unverzüglich und stimmen das weitere Vorgehen ab. Gesetzliche Rechte bei Verzögerungen oder Unmöglichkeit werden dadurch nicht eingeschränkt.

3.5 Bei Verbrauchern beginnt eine Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist nur unter Beachtung der jeweils erforderlichen Voraussetzungen. Eine Bestellung oder Zustimmung zu diesen AGB ersetzt keine erforderliche gesonderte Erklärung zum vorzeitigen Leistungsbeginn oder zum Erlöschen des Widerrufsrechts.

4. Preise und Zahlung

4.1 Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben. Zusätzliche Kosten werden vor ihrer Beauftragung mitgeteilt und vereinbart.

4.2 Der Preis des Downloadpakets wird einmalig bei Vertragsschluss fällig. Hosting wird entsprechend dem gewählten Tarif monatlich oder jährlich im Voraus abgerechnet. Die erste Zahlung erfolgt bei Vertragsschluss; der damit bezahlte Hostingzeitraum beginnt nach Ziffer 11.2. Die folgenden Abrechnungszeiträume schließen daran an. Für individuell angebotene Leistungen und Zusatzleistungen gelten die vereinbarten Zahlungsbedingungen.

4.3 Die im Checkout verfügbaren Zahlungsarten werden dort angezeigt. Soweit Stripe eingesetzt wird, verarbeitet Stripe die Zahlung; Vertragspartner für die Leistungen von WP2HTML bleiben wir.

4.4 Zusätzliche Unterstützung, Wunsch-Wiederherstellungen sowie Domain- und E-Mail-Leistungen werden nur nach gesonderter Vereinbarung berechnet. Eine automatische kostenpflichtige Höherstufung wegen der Nutzung des Hostingpakets findet nicht statt.

4.5 Diese AGB begründen kein Recht, den vereinbarten Preis einseitig zu erhöhen. Gesetzliche Rechte des Kunden zur Aufrechnung, Zurückbehaltung und Leistungsverweigerung bleiben unberührt.

5. Hosting, Backups und Wiederherstellung

5.1 Wir stellen die vereinbarte statische Website während der Vertragsdauer auf einer für ihren Betrieb geeigneten Infrastruktur bereit und erhalten die vereinbarte Funktionsfähigkeit. Eine bestimmte prozentuale Verfügbarkeitszusage gilt nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Gesetzliche Ansprüche wegen Ausfällen oder sonstiger Leistungsmängel bleiben unberührt.

5.2 Erforderliche Wartungs- und Sicherheitsmaßnahmen führen wir mit angemessener Rücksicht auf den laufenden Betrieb durch. Planbare wesentliche Unterbrechungen kündigen wir rechtzeitig an und beschränken ihre Dauer auf das erforderliche Maß. Bei dringenden Sicherheitsmaßnahmen informieren wir so früh wie möglich. Ein pauschaler Ausschluss der Verantwortung für Ausfälle ist damit nicht verbunden.

5.3 Wir erstellen täglich ein Backup der bei uns gehosteten statischen Website-Dateien und bewahren die Sicherungen jeweils sieben Tage auf. Die ursprüngliche WordPress-Installation, deren Datenbank und Systeme externer Anbieter sind nicht Gegenstand dieser Website-Backups. Der Sicherungsumfang zusätzlich bestellter E-Mail-Leistungen wird gesondert vereinbart. Unsere Pflicht zum vertragsgemäßen Betrieb des Hostings bleibt von der Beschreibung des Backupumfangs unberührt.

5.4 Eine Wiederherstellung erfolgt manuell. Verlangt der Kunde beispielsweise nach einer von ihm veranlassten Änderung die Wiederherstellung eines älteren Zustands, teilen wir ihm vor der Beauftragung die Kosten mit. Eine kostenpflichtige Wiederherstellung erfolgt erst nach seinem Auftrag. Soweit die Wiederherstellung zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten oder zur Behebung eines Mangels unserer Leistung erforderlich ist, wird sie nicht gesondert berechnet. Sonstige gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

5.5 Wir empfehlen dem Kunden, zusätzlich eine eigene Kopie der bereitgestellten Dateien aufzubewahren und vor einer Abschaltung der bisherigen WordPress-Website deren vollständige Sicherung vorzunehmen. Diese Empfehlung ersetzt unsere eigenen Sicherungs- und Leistungspflichten nicht und führt zu keinem pauschalen Haftungsausschluss bei Datenverlust.

6. Optionale Domain- und E-Mail-Leistungen

6.1 Domainregistrierung, Domainverwaltung und E-Mail-Leistungen werden von Asko.Cloud als Vertragspartner erbracht und abgerechnet, wenn sie gesondert bestellt wurden. Art und Umfang, Preis, Laufzeit, Kündigungsbedingungen und technische Voraussetzungen ergeben sich aus dem jeweiligen Zusatzangebot. Dieses weist auch aus, ob ein eigenständiger Vertrag oder eine Ergänzung des bestehenden Pakets vorliegt.

6.2 Bei Domains benennt das Angebot die gewünschte Domain, die anfallenden Registrierungs- und Verlängerungskosten sowie gegebenenfalls einzubeziehende Vergabebedingungen der zuständigen Registrierungsstelle. Die erstmalige Registrierung setzt die Verfügbarkeit und Annahme durch die Registrierungsstelle voraus. Schlägt sie fehl, informieren wir den Kunden unverzüglich; bereits gezahlte Entgelte für die nicht erbrachte Registrierung werden erstattet. Andere Domains oder kostenpflichtige Alternativen bestellen wir nur auf ausdrücklichen Auftrag.

6.3 Der Kunde wird, soweit nach den einschlägigen Vergaberegeln möglich, als Domaininhaber eingetragen. Er stellt richtige und aktuelle Inhaberdaten bereit und muss zur Nutzung der gewünschten Bezeichnung berechtigt sein. Eine marken- oder namensrechtliche Prüfung ist nur bei ausdrücklicher Vereinbarung Bestandteil des Auftrags.

6.4 Einen zulässigen Domaintransfer unterstützen wir durch Bereitstellung der erforderlichen Informationen und Freigaben unter Beachtung der Vergaberegeln. Die Kündigung eines Hostings veranlasst für sich genommen keine Löschung einer gesondert beauftragten Domain. Welche Leistungen beendet werden, richtet sich nach dem Inhalt der Kündigung und der vereinbarten Vertragsstruktur.

6.5 Bei E-Mail-Leistungen werden insbesondere Zahl und Größe der Postfächer, Versandgrenzen, unterstützte Zugriffsverfahren, gegebenenfalls Sicherung und Wiederherstellung sowie die Möglichkeiten zur Datenübernahme vor Bestellung beschrieben. Die Zusage unbegrenzter Nutzung des Website-Hostings gilt nicht automatisch für ein gesondertes E-Mail-Angebot. Die Versendung rechtswidriger Nachrichten und unerlaubter Massenwerbung ist untersagt. Gesetzliche Rechte bei einer fehlerhaften Leistung werden durch Spam- oder Sicherheitsmaßnahmen nicht ausgeschlossen.

7. Mitwirkung, Inhalte und Nutzungsrechte

7.1 Der Kunde darf nur Websites und Inhalte zur Prüfung, Umwandlung oder Veröffentlichung beauftragen, für die er entsprechend berechtigt ist. Dies gilt insbesondere für Texte, Bilder, Schriften, Themes und sonstige Bestandteile Dritter. Die öffentliche Erreichbarkeit einer Website begründet allein keine Nutzungsberechtigung.

7.2 Der Kunde räumt uns die einfachen Nutzungsrechte ein, die für die beauftragte Prüfung, Vervielfältigung, technische Umwandlung, Bereitstellung, Veröffentlichung und Sicherung erforderlich sind. Die Rechteeinräumung ist auf diese Zwecke und die dafür erforderliche Dauer einschließlich vereinbarter Bereitstellungs- und Sicherungsfristen beschränkt. Sie umfasst den zweckgebundenen Einsatz unserer technischen Dienstleister. Eine Nutzung zu eigenen Werbe- oder Referenzzwecken ist damit nicht erlaubt.

7.3 Rechte des Kunden an seinen vorhandenen Inhalten bleiben bestehen. An von uns im Auftrag geschaffenen, urheberrechtlich geschützten Bestandteilen des Ergebnisses erhält der Kunde mit Zahlung der für die Umwandlung vereinbarten Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, sie für seine Website zu nutzen, zu vervielfältigen, zu bearbeiten und selbst oder durch beauftragte Dritte zu hosten. Ist die Umwandlung in einem Hostingpaket enthalten, werden diese Rechte bereits mit Zahlung der ersten vereinbarten Rate eingeräumt. Bestehende Rechte und Lizenzbedingungen Dritter bleiben unberührt und werden, soweit für die vereinbarte Nutzung erforderlich, vor Vertragsschluss benannt. Das Ende eines Hostingvertrags beendet diese Nutzungsrechte am Ergebnis nicht.

7.4 Der Kunde stellt vereinbarte Informationen, Freigaben und erforderliche technische Mitwirkung rechtzeitig bereit. Für Standardprüfungen öffentlich erreichbarer Websites sind keine WordPress-Zugangsdaten erforderlich. Werden für einen individuellen Auftrag Zugänge benötigt, stimmen wir Art, Umfang und einen geeigneten Übermittlungsweg gesondert ab.

7.5 Der Kunde entscheidet über die Veröffentlichung seiner Inhalte und ist für von ihm vorgegebene rechtliche Pflichtangaben und deren Aktualität verantwortlich. Wir schulden eine rechtliche Prüfung der Kundenwebsite nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist. Unsere Verantwortung für die vertragsgemäße technische Umsetzung bleibt bestehen.

7.6 Der Kunde schützt Zugangsmöglichkeiten zum Kundenkonto und teilt uns einen erkannten Missbrauch unverzüglich mit. Für Pflichtverletzungen und Ansprüche Dritter gelten die gesetzlichen Verantwortlichkeitsregeln; eine verschuldensunabhängige Freistellung wird nicht vereinbart.

8. Unbegrenzte Nutzung und Schutz vor Missbrauch

8.1 Soweit das bestellte Websitepaket als unbegrenzt angeboten wird, gelten für die vertragsgemäße Konvertierung und das Hosting der vereinbarten Website keine festen Obergrenzen für Seitenzahl, Website-Speicher oder Besucherdatenverkehr. Dies erweitert den Auftrag nicht auf zusätzliche Websites, beliebig viele erneute Umwandlungen oder gesonderte E-Mail-Leistungen. Ein hohes rechtmäßiges Besucheraufkommen oder normale Lastspitzen sind für sich genommen kein Missbrauch.

8.2 Untersagt sind insbesondere die Bereitstellung rechtswidriger Inhalte, die Verbreitung von Schadsoftware, Angriffe auf technische Systeme, die Umgehung vereinbarter Schutzmaßnahmen sowie die Nutzung als allgemeiner Dateiablage-, Proxy- oder Streamingdienst ohne Zusammenhang mit der vereinbarten Website. Die übliche Einbindung von Bildern, Dokumenten und Medien zur Darstellung der vereinbarten Website ist davon nicht erfasst.

8.3 Liegen konkrete Anhaltspunkte für eine solche missbräuchliche Nutzung vor, informieren wir den Kunden über den Sachverhalt und die erforderliche Abhilfe und räumen grundsätzlich eine angemessene Frist zur Behebung ein. Eine vorübergehende Beschränkung darf nur erfolgen, soweit sie zur Abwehr einer konkreten erheblichen Beeinträchtigung unserer Systeme oder Dritter erforderlich und angemessen ist. Dies gilt auch bei einer konkreten Sicherheitsgefahr durch eine ohne Wissen des Kunden kompromittierte Website. Daraus folgt für sich genommen weder ein Verschulden des Kunden noch eine zusätzliche Zahlungspflicht. Ohne vorherige Frist dürfen wir nur handeln, wenn eine konkrete dringende Gefahr oder eine zwingende rechtliche Verpflichtung dies erfordert. Wir informieren den Kunden so früh wie rechtlich und tatsächlich möglich, berücksichtigen seine Stellungnahme und heben die Beschränkung auf, sobald ihr Grund entfällt.

8.4 Eine individuelle Anpassung von Leistungsumfang, Ressourcen oder Preis kann ausdrücklich vereinbart werden. Allein diese Klausel berechtigt uns nicht, nachträglich feste Limits einzuführen, Entgelte zu erhöhen oder eine kostenpflichtige Höherstufung vorzunehmen. Eine vom Kunden abgelehnte Vertragsänderung ist für sich genommen kein Missbrauch. Gesetzliche Rechte zur Kündigung aus wichtigem Grund bleiben unberührt.

9. Zusatzsupport, Mängel und Aktualisierungen

9.1 Persönliche Beratung, Schulung, individuelle Anpassungen, Unterstützung bei kundeneigenen Systemen und sonstiger allgemeiner Support sind im Standardpreis nicht enthalten. Sie können gegen gesondert vereinbarte Vergütung beauftragt werden. Eine bestimmte Reaktionszeit für solche Zusatzleistungen besteht nur bei ausdrücklicher Vereinbarung.

9.2 Störungsmeldungen und die Geltendmachung von Mängelrechten können ohne kostenpflichtigen Supportvertrag an [email protected] gerichtet werden. Die Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten, die gesetzlich geschuldete Mängelbeseitigung und gesetzlich geschuldete Aktualisierungen setzen keinen Zusatzauftrag voraus.

9.3 Es gelten die gesetzlichen Rechte bei Mängeln. Bei Verbraucherverträgen über digitale Produkte gelten insbesondere die §§ 327 ff. BGB. Dies umfasst die nach dem Gesetz erforderlichen Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen und die Information über deren Verfügbarkeit. Diese Pflichten werden nicht allein durch die Bereitstellung einer statischen Datei ausgeschlossen.

9.4 Für Verbraucherverträge über die Herstellung digitaler Inhalte gelten hinsichtlich Mängeln, Bereitstellung und Abnahme die gesetzlichen Sonderregelungen, insbesondere § 650 Absatz 2 BGB. Durch das Schweigen des Kunden, das Herunterladen der Dateien oder eine bloße Vorschauprüfung werden gesetzliche Mängelrechte nicht ausgeschlossen. Soweit bei sonstigen Werkleistungen eine Abnahme erforderlich ist, gelten die gesetzlichen Vorschriften.

9.5 Vom Kunden nachträglich gewünschte Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs sind von der Behebung eines Mangels zu unterscheiden. Ist eine Leistung fehlerhaft oder nicht wie vereinbart erbracht, wird ihre vertragsgemäße Herstellung nicht als kostenpflichtiger Änderungswunsch behandelt.

10. Widerrufsrecht für Verbraucher

10.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Über Bedingungen, Fristen, Ausübung und gegebenenfalls vorzeitiges Erlöschen informieren wir in der gesonderten, zum jeweiligen Vertrag passenden Widerrufsbelehrung. Das Muster-Widerrufsformular wird mit dieser bereitgestellt.

10.2 Die Voraussetzungen und Folgen eines vorzeitigen Leistungsbeginns können bei digitalen Inhalten und Dienstleistungen unterschiedlich sein. Diese AGB enthalten weder einen pauschalen Widerrufsverzicht noch eine pauschale Verpflichtung zum Wertersatz. Die gesetzlichen Voraussetzungen bleiben maßgeblich.

11. Laufzeit und Kündigung

11.1 Das Downloadpaket begründet kein Hostingabonnement. Gesetzliche Rechte zur Beendigung, zum Widerruf oder bei Leistungsstörungen bleiben unberührt.

11.2 Hostingverträge haben eine anfängliche Laufzeit von zwölf Monaten. Sie beginnt, sobald wir das vereinbarte Hosting betriebsbereit bereitgestellt und dem Kunden den Beginn mitgeteilt haben. Die erforderlichen kundenseitigen Schritte zur Domainzuordnung werden vor Bestellung beschrieben. Beginn und Ende der anfänglichen Laufzeit werden in Textform bestätigt.

11.3 Der Hostingvertrag kann mit einer Frist von einem Monat zum Ende der anfänglichen Laufzeit gekündigt werden. Wird er nicht gekündigt, läuft er auf unbestimmte Zeit weiter und kann anschließend jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Diese Regelung gilt sowohl für den monatlich als auch für den jährlich abgerechneten Tarif und für Verbraucher und Unternehmer gleichermaßen.

11.4 Eine jährliche Vorauszahlung führt nach Ablauf der anfänglichen Laufzeit nicht zu einer erneuten Bindung für ein ganzes Jahr. Für die Zeit nach der wirksamen Vertragsbeendigung vorausbezahltes Hostingentgelt erstatten wir zeitanteilig innerhalb von 14 Tagen. Grundlage ist der vereinbarte Jahrestarif; eine nachträgliche Umrechnung bereits genutzter Zeiträume auf einen teureren Monatstarif erfolgt nicht.

11.5 Eine Kündigung ist insbesondere per E-Mail an [email protected], im Kundenkonto oder über die auf wp2html.de angebotene Funktion „Verträge hier kündigen“ möglich. Die gesetzlichen Anforderungen an die Kündigungsfunktion und die Bestätigung der Kündigung bleiben unberührt.

11.6 Für gesonderte Domain- und E-Mail-Verträge werden Laufzeit und Kündigung vor Bestellung vereinbart. Soweit automatische Verlängerungen vorgesehen sind, erfolgen sie nach der anfänglichen Laufzeit auf unbestimmte Zeit mit einer jederzeitigen Kündigungsmöglichkeit von höchstens einem Monat. Die Kündigungsfrist zum Ende der anfänglichen Laufzeit beträgt höchstens einen Monat. Im Voraus bezahlte Entgelte für laufende Leistungen nach dem wirksamen Vertragsende erstatten wir zeitanteilig innerhalb von 14 Tagen. Einmalige Registrierungsleistungen und laufende Leistungen werden im Angebot preislich getrennt ausgewiesen; etwaige Ansprüche auf Erstattung für bereits erbrachte einmalige Leistungen richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Ob eine Zusatzleistung zusammen mit dem Hosting endet, richtet sich nach der ausdrücklich vereinbarten Vertragsstruktur und dem Inhalt der Kündigung.

11.7 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und sonstige gesetzliche Beendigungsrechte bleiben bestehen. Zusätzliche gesetzliche Kündigungsrechte bei fehlerhafter Bereitstellung einer Kündigungsfunktion werden durch vereinbarte Fristen nicht eingeschränkt.

12. Dateien und Daten nach Bereitstellung oder Vertragsende

12.1 Die ZIP-Datei des Downloadpakets halten wir mindestens 30 Tage ab der Mitteilung ihrer Bereitstellung zum Herunterladen bereit. Bei Hostingpaketen bleibt die ZIP-Datei während der Hostinglaufzeit und noch 30 Tage nach Vertragsende verfügbar. Der Kunde kann die Dateien lokal sichern und im Rahmen seiner Nutzungsrechte zu einem anderen Hosting übertragen.

12.2 Mit Ende des Hostingvertrags endet die öffentliche Bereitstellung auf unserem Hosting. Die zusätzliche Downloadfrist verlängert das Hosting nicht. Ein gesonderter Domain- oder E-Mail-Vertrag wird entsprechend seinen eigenen Bedingungen abgewickelt. Vereinbarte und gesetzliche Rechte auf Datenherausgabe, Datenübernahme und Anbieterwechsel bleiben unberührt.

12.3 Eine dauerhafte Archivierung über die vereinbarten Fristen hinaus wird nicht geschuldet. Personenbezogene Daten, Backups und aufbewahrungspflichtige Unterlagen werden nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben, der Datenschutzerklärung und gegebenenfalls der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung behandelt. Eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht für Rechnungsunterlagen begründet keine Pflicht zur unbegrenzten Speicherung der Website-Dateien.

13. Haftung

13.1 Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels und im Umfang einer übernommenen Garantie. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und andere zwingende gesetzliche Haftung bleiben unberührt.

13.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haften wir begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Hierzu gehören insbesondere die vereinbarte Bereitstellung und der vertragsgemäße Betrieb der beauftragten Leistungen.

13.3 Vorbehaltlich der Ziffern 13.1 und 13.2 ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Die Einschränkungen gelten auch zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Gesetzliche Ansprüche auf Nacherfüllung, Minderung, Rückzahlung oder Vertragsbeendigung werden durch diese Haftungsregelung nicht ausgeschlossen.

14. Datenschutz

14.1 Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung unter https://wp2html.de/datenschutz/. Diese AGB ersetzen keine datenschutzrechtliche Information oder Einwilligung.

14.2 Soweit wir im Rahmen der beauftragten Leistungen personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, schließen wir vor Beginn der betreffenden Verarbeitung eine erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO. Die dafür erforderlichen Informationen und Zuständigkeiten werden gesondert festgelegt.

15. Schlussbestimmungen

15.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt, soweit diese nach den gesetzlichen Regeln anwendbar sind.

15.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand unser Geschäftssitz, soweit eine solche Vereinbarung gesetzlich zulässig ist. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

15.3 Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

15.4 Werden einzelne Bestimmungen nicht Vertragsbestandteil oder sind sie unwirksam, richten sich die Folgen nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine unwirksame Bestimmung wird nicht automatisch durch eine von uns bestimmte Ersatzregelung ersetzt.

Stand: Oktober 2026